Schloß am Main

Nahwärmeinseln

Energie wird am besten dort erzeugt, wo sie verbraucht wird. Bei jedem Transport geht viel davon verloren.
Insofern sind Nahwärmekonzepte eine sehr gute Möglichkeit, um effizient mit Energie umzugehen und zugleich die Umwelt zu schonen. Einfacher geht's nun wirklich nicht:

  • Die Wärme kommt direkt zu Ihnen ins Haus.
  • Sie müssen sich weder um die Bestellung, noch um die Lieferung von Energieträgern kümmern.

Wärme nah erzeugen: einige Beispiele

Am Rosensee

Die Aschaffenburger Versorgungs- GmbH entwickelt gemeinsam mit der Am Rosensee Stadtentwicklungs-GmbH und den Bauträgern einen Lösungsansatz für eine zentrale Nahwärmeversorgung im Baugebiet Am Rosensee (Hugo-Karpf-Straße und Kurt-Frenzel-Straße). Hier entstehen insgesamt 110 Wohneinheiten als Niedrigenergiehäuser und werden mit Nahwärme aus einer gemeinsamen Heizzentrale in der Hugo-Karpf-Straße versorgt.


Damm im Bereich Schneidmühlweg/Schillerstraße

Hier setzen sich die Stadtbau GmbH und die AVG gemeinsam für energiesparende Gebäude ein. Hier werden sowohl Neubauten im Passivhausstandard errichtet als auch bestehende Häuser entsprechend modernisiert beziehungsweise saniert. Das Nahwärmekonzept der AVG sieht vor, mit einer neuen Wärmeerzeugungsanlage rund 105 Wohnungen zu versorgen.


Fach- und Berufsoberschule

Beim Neubau der Schule in der Ottostraße am Dämmer Steg verwirklicht die AVG ein ortsnahes Konzept zur Wärmeerzeugung und -lieferung. Im Keller des 15,5-Millionen-Euro-Baus, der zum Schuljahr 2011/12 fertig gestellt wurde, entstand eine eigene Heizzentrale, die nicht nur in der Lage ist, die 26 Klassen- und zusätzlichen Fachräume für etwa 850 Schüler und ihre Lehrer zu wärmen, sondern angrenzende Haushalte und Gebäude gleich mit zu versorgen.

Die Heizzentrale besteht aus einer kombinierten Holz- und Gasfeuerung, die für eine Leistung von 400 Kilowatt ausgelegt ist. Neben dem Holzkessel, in dem Holzhackschnitzel aus der Region verbrannt werden, sorgen Erdgaskessel dafür, dass zu Spitzenzeiten der Wärmebedarf zusätzlich mit Gas gedeckt werden kann. Die Anlage ist durch die Verwendung der Holzhackschnitzel als Brennstoff CO2-neutral. Sie erfüllt in punkto Feinstaubausstoß bereits jetzt die strengen Auflagen des Bundes- Immissionsschutz-Gesetzes von 2015.

 

Ansprechpartner

Hans-Peter Steyer (Vertrieb)

Tel.: (0 60 21) 3 91-3 62
E-Mail: hanspeter.steyer@stwab.de

Matthias Hoffmann (Technik)

Tel.: (0 60 21) 3 91-2 54
E-Mail: matthias.hoffmann@stwab.de