Schloß am Main

Öko-Wärme in der Oberstadt

Effizienter Energieeinsatz

Fast 50 Prozent des gesamten Energieverbrauchs der Stadt wird für Wärmeversorgung benötigt. Hier liegt ein großes Einsparpotential. Die AVG arbeitet gemeinsam mit der Stadt Aschaffenburg intensiv an der Umsetzung der von der Energie- und Klimaschutzkommission gesetzten Ziele, insbesondere zum Thema Energieeinsparung und Umstieg der Wärmeversorgung von bisher fossilen Energien auf regenerative Energieträger.

Erster Schritt für die Öko-Fernwärme der Oberstadt war der Bau des Biomasseheizkraftwerks im Leiderer Hafen. Von hier aus werden heute rund 140 Haushalte, Schulen und Gewerbebetriebe im Stadtteil Leider sowie ca. 235 Haushalte und Gewerbebetriebe in der Lamprecht- und Wermbachstraße mit Fernwärme versorgt. Letzter Abschnitt der rund sieben Kilometer langen Fernwärmeleitung war die Anbindung der Oberstadt. 

Mit Fernwärme beheizt werden seit Ende 2018 sukkzessive das Schloss Johannisburg, die ehemalige FOS, die Christuskirche, inklusive Bachsaal und Wohnhaus, das Tiefbau- und Hochbauamt, das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz, das Rathaus, das Stadttheater, die Stadthalle, der Raiffeisen-Wohnbau, die Stadtbibliothek sowie die Justizgebäude am Schlossplatz.

Durch den Abbau alter Erdgaskessel wird sich der CO2- Ausstoß zusätzlich reduzieren. Im Jahr 2017 wurden 23.200 MWh 100 Prozent ökologische Fernwärme abgegeben und damit 6.496 Tonnen CO2 eingespart.

Fernwärmeleitung in der Oberstadt

Ansprechpartner

Hans-Peter Steyer (Vertrieb)

Tel.: (0 60 21) 3 91-3 62
E-Mail: hanspeter.steyer@stwab.de

Matthias Hoffmann (Technik)

Tel.: (0 60 21) 3 91-2 54
E-Mail: matthias.hoffmann@stwab.de