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Blower-Door

(vom 17.05.2011)

Wärmeenergie geht bei undichten Fenstern insbesondere dann verloren, wenn Wind um das Gebäude weht. Dadurch ist der Luftaustausch wesentlich höher, als das für eine gute Luftqualität notwendig wäre. Deshalb werden Gebäude heute luftdicht gebaut. Um die Dichtheit zu überprüfen wird ein Blower-Door-Test durchgeführt. Dazu werden im Haus alle Fenster und Türen fest verschlossen. In der Haustür wird nun die spezielle Messtür mit einem Ventilator eingesetzt. Damit wird im Gebäude ein Über- oder Unterdruck von 50 Pascal erzeugt. Je mehr Leckstellen im Haus sind, desto mehr Leistung wird bei Unterdruck benötigt, um diese Druckdifferenz aufrecht zu erhalten.

Daraus wird der sogenannte n50-Wert ermittelt, der angibt, wie häufig die Gebäudeluft pro Stunde gegen Außenluft bei dieser Druckdifferenz ausgetauscht wird. Die tatsächlichen Luftwechselraten sind deutlich niedriger. Bei neuen Gebäuden mit natürlicher Lüftung liegt der Zielwert bei n50 = 3,0 h-1 , bzw. n50 = 1,5 h-1 bei Gebäuden mit Lüftungsanlage. Bei älteren Häusern liegt er häufig höher als 10 h-1.