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Energieausweis

(vom 17.05.2011)

Der Energieausweis gibt den Endenergiekennwert für das Haus an. Er bezieht sich auf einen Quadratmeter und hat die Einheit Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²*a). Je kleiner der Kennwert ist, desto geringer ist der Energiebedarf des Gebäudes.

Beispielsweise handelt es sich bei Wohngebäuden mit einem Endenergiekennwert von unter 150 kWh/m²*a (grüner Bereich im Bandtacho) um ein Haus mit gutem oder sehr gutem energetischen Standard.

Die Energieeinsparverordnung lässt zwei unterschiedliche Typen von Energieausweisen zu: Auf Grundlage des berechneten Energiebedarfs und auf Grundlage des gemessenen Energieverbrauchs.

Für einen Energiebedarfsausweis berechnet ein ausgebildeter Energieberater auf Grundlage der Abmessungen und Qualität der Bauteile, der Heizungsanlage und der Art der Warmwasserbereitung den Primärenergiekennwert. Man geht dabei von einem durchschnittlichen Nutzerprofil und durchschnittlichen Witterungsverhältnissen aus.

Soll ein Energieverbrauchsausweis ausgestellt werden, so benötigt der Energieberater lediglich die Jahresendabrechnungen für Heizenergie von drei Jahren und die Wohnfläche des Gebäudes. Der daraus berechnete Wert muss auf durchschnittliche Witterungsverhältnisse hochgerechnet werden. Leerstehende Wohnungen werden ebenfalls berücksichtigt. Der Aufwand für diesen Ausweis ist etwas geringer, deshalb wird er preislich günstiger ausfallen. In den Kennwert fließt jedoch - bei kleineren Gebäuden - das unterschiedliche Heizverhalten der Bewohner ein.