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Warmwasserbereitung Energiespartipp Nr. 4

(vom 15.04.2011)

Bei der elektrischen Ausführung der Durchlauferhitzer gibt es zwei Varianten:

Durchlauferhitzer hydraulisch geregelt
Diese können meist nur in zwei Stufen (zwei Heizleistungen) betrieben werden. Daher muss, um die gewünschte Warmwassertemperatur z. B. beim Duschen zu erreichen, immer Kaltwasser beigemischt werden. Durch die feste Einstellung der Heizleistung reagiert der Durchlauferhitzer nicht bei Durchflussschwankungen. So kann sich eine gleichzeitige Entnahme (z. B. Dusche und Waschbecken) für den Duschenden durch plötzlich sehr kaltes Wasser bemerkbar machen.

Durchlauferhitzer elektronisch geregelt
Die elektronisch geregelten Durchlauferhitzer ermöglichen eine stufenlose Einstellung der Wassertemperatur. Ähnlich wie bei Thermostat-Duscharmaturen stellt man die Temperatur über einen Drehregler auf den gewünschten Wert ein und erhält an der Zapfstelle das Wasser mit der entsprechenden Temperatur. Dafür sorgt ein Mikroprozessor, der die Leistung automatisch an die Warmwassermenge anpasst und dadurch die Warmwassertemperatur konstant halten kann. Die Anschaffungskosten sind höher als beim hydraulischen Durchlauferhitzer. Da die Energie aber bedarfsorientiert verbraucht wird, sind die Betriebskosten
etwas geringer.

Beide Varianten der elektrischen Durchlauferhitzer benötigen einen Drehstromanschluss, d. h. 3-Phasen-Wechselstrom. Je nach Anzahl der Zapfstellen und der Verteilwege kann es sinnvoll sein, mehrere Durchlauferhitzer zu installieren.