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Außenwand Energiespartipp Nr. 3

(vom 15.04.2011)

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Man unterscheidet Außendämmung z.B. mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), Innendämmung und Kerndämmung.

Vorsicht beim Wärmedämm-Verbundsystem:
Die Schadensfreiheit und Lebensdauer dieser Außendämmung hängt entscheidend von der Qualität der Verarbeitung ab. Schwachstellen sind alle Anschlüsse, z. B. an Fenstern und Fensterbänken. Es sollte unbedingt bis in die Laibungen hinein gedämmt werden. Hier reichen geringere Dämmstärken mit höherer Dämmwirkung. Zur Not kann der Putz vorher entfernt werden, um entsprechenden Platz zu schaffen.
Vergewissern Sie sich, dass nach den Verarbeitungsregeln der Hersteller vorgegangen wird (am besten vertraglich vereinbaren) und holen Sie bei Unklarheiten rechtzeitig Rat von unabhängigen Fachleuten ein.

Wichtig:
Bei zweischaligem Mauerwerk sollte vor dem Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems unbedingt die Luftzwischenschicht mit entsprechendem Dämmmaterial verfüllt werden, da in der Regel die Luftschichten Verbindungen zur Außenluft haben und somit die Dämmung hinterlüftet wird. Das mindert die Dämmwirkung des WDVS erheblich.

Generell ist der Einsatz einer Innendämmung kritisch zu beurteilen, besonders in den folgenden Fällen:

Bei erkennbarer Feuchtigkeit an den Innenseiten der Wände, Flecken- oder sogar Schimmelbildung muss die Ursache erst gefunden und behoben werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Bei Geschossdecken, die aus Holzbalken bestehen, weil dann die Balkenköpfe nicht ausreichend vor eindringender Luftfeuchtigkeit geschützt werden können - die Kondensatbildung kann zum Abfaulen des Holzes im Bereich des Wandauflagers führen.

Durch die Innendämmung entstehen an Wand- und Deckenanschlüssen Wärmebrücken, die speziell zu beachten sind.