Umwelt und Entsorgung

Gewerbekunden

Laut Abfallwirtschaftssatzung der Stadt Aschaffenburg wird für gewerblich genutzte Grundstücke ebenso Mülltrennung verlangt, wie für private Haushalte auch.

Vorschriftsgemäß ist eine mindestens 240 l große Restmülltonne bereitzustellen.

Bei Grundstücken, die sowohl gewerblich/freiberuflich als auch für Wohnzwecke genutzt werden, ist neben dem personenbezogenen Volumen für jeden Freiberufler und Gewerbebetrieb ein Mindestvolumen von 60 l vorzuhalten.

Für Gewerbekunden haben die Stadtwerke Aschaffenburg eine spezielle Paketleistung im Angebot.

Dieses Paket beinhaltet:

  • einen 1.100 l Restmüllcontainer mit 14-tägiger Leerung für 1.543,20,-- € Jahresgebühr (incl. 4.500 kg Restmüll/a)
  • eine kostenfreie 120 l Biotonne (14-tägige Leerung, vom 15.05. - 15.09. wöchentlich)
  • ein 1.100 l Altpapiercontainer (4- wöchige Leerung).

Was über 4.500 kg/Jahr Restmüll hinausgeht, wird in einer Jahresabrechnung gesondert mit 141,-- €/t verrechnet.

Bei einer 8-tägigen Leerung des Restmüllcontainers erhöht sich die Gebühr um 520,-- €/Jahr (26 zusätzliche Leerungen 20,-- €).

Bei einem erhöhten Altpapiervolumen bieten wir Ihnen eine 14-tägige oder eine 8-tägige Leerung kostenfrei an.

Wünscht ein Grundstückseigentümer, dass ein Dritter (Mieter, Pächter etc.) die Gebührenschuld zahlt, so kann dieser Dritte den Stadtwerken eine Abbuchungsermächtigung erteilen, mit der die Kasse die Gebührenschuld direkt von diesem einholt. Wird eine Abbuchung nicht eingelöst, bleibt der Grundstückseigentümer als Gebührenschuldner zahlungspflichtig.

Wünscht ein Grundstückseigentümer, dass ein Dritter darüber hinaus für die Abfallbeseitigung selbstständig Anträge (Tonnenbestellung, Tonnenabbestellungen, Widersprüche) stellt, so kann dies der Dritte nur im Auftrag des Grundstückseigentümers tun. Mit der beigefügten Einverständniserklärung muss der Grundstückseigentümer erklären, dass der Dritte berechtigt ist, in seinem Namen Anträge zu stellen. Der Bescheid ergeht weiterhin an den Grundstückseigentümer. Der Dritte erhält mit entsprechender Zustimmung des Grundstückeigentümers in der Einverständniserklärung nachrichtlich Abdrücke der Bescheide an den Grundstückseigentümer und des Schriftverkehrs im Verwaltungsverfahren, für den er selbstständige Anträge stellen durfte.

Sollten Sie noch Fragen haben, so wenden Sie sich an unsere Ansprechpartner. Wir beraten Sie gerne.