Schlossmuseum
Der markante Renaissancebau dominiert das Stadtbild von Aschaffenburg. Das Schloss wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts anstelle der zerstörten mittelalterlichen Burg errichtet, von der sich noch der Bergfried erhalten hat. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, beherbergt es seit dem Wiederaufbau verschiedene Museen und Sammlungen. Als besondere Attraktionen gelten die Schlosskapelle mit dem Alabasteraltar von Hans Juncker von 1620 und das Carillon (Glockenspiel). Seit 1972 ist ein Teil der städtischen Sammlungen im Schloss Johannisburg ausgestellt. Gezeigt werden Skulpturen der Schlossbauzeit, Stadtansichten, Zunftgeräte und Möbel. Herausragend sind die Sammlungen deutscher und ausländischer Keramik, v.a. Fayence, Steinzeug und Porzellan. Eine lokale Besonderheit ist die reiche Sammlung an Steingut der Dammer Manufaktur. In der Gemäldesammlung stechen die Werke der klassischen Moderne von Ernst Ludwig Kirchner und Christian Schad hervor. Die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen unterhält, als Eigentümerin des Schlosses, eigene Schauräume, in denen originale Einrichtung, Gemälde und eine einzigartige Sammlung von Korkmodellen antiker Architektur präsentiert werden. Im Schloss ist auch die Staatsgalerie, die größte Außenstelle der bayerischen Staatsgemäldesammlungen, zu bewundern. Sie verfügt über die bedeutendste Cranach-Sammlung Europas. Im Schloss befindet sich außerdem die staatliche Hofbibliothek, die Schlosskellerei und die Schlossweinstuben.
Sie erreichen das Schlossmuseum mit der Linie 1 Obernau/Sulzbach, Linie 3 Leider/Stockstadt, Linie 4 Schweinheim, Linie 6 Nilkheim, Linie 10 Schweinheim, Linie 12 Klinikum, Linie 53 und 54 Babenhausen, Linie 55 Höchst, Linie 60 Obernburg, Linie 61 und 62 Elsenfeld, Haltestelle Stadthalle.