Green Bees

(vom 18.01.2021)

Green Bees der Maria-Ward-Schule ausgezeichnet

Die Sensibilisierung für unsere Umwelt und ihre Ressourcen kann gar nicht früh genug beginnen. Das ist auch ein Anliegen der Stadtwerke. Sie bieten für die Aschaffenburger Grundschulen unter der Überschrift „Vom Müllmuffel zum Abfallexperten“ einen eigens konzipierten Umweltunterricht an. Doch auch Eigeninitiative unterstützen und begleiten die Stadtwerke – wie den Umwelt-Arbeitskreis, die „Green Bees“ der Maria Ward Schule, die als „Umweltschule für Europa/ internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet wurde. Wir finden: Ein tolles Engagement und zur Nachahmung geeignet!

Aus Kleinem ist Großes geworden. Vor vier Jahren hat eine Handvoll Schülerinnen, die Green Bees, begonnen, Ideen für eine bessere Umwelt umzusetzen. Heute wird eine Vielzahl der initiierten Umweltprojekte von einem weit größeren Kreis an Schülerinnen, Lehrkräften und Eltern unterstützt und gelebt. Das hat letztlich auch den Anstoß gegeben, sich für die Auszeichnung „Umweltschule für Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ zu bewerben. Hierfür konzentrierten sich die Green Bees insbesondere auf Projekte aus dem Bereich Biodiversität und Mülltrennung.

In Zusammenarbeit mit den Entsorgungsbetrieben der Stadtwerke Aschaffenburg errichteten die Schülerinnen einen schuleigenen Kompost. Jede Klasse berief eine Umweltmanagerin, die gemeinsam mit ihren „Umwelt-Kolleginnen“ als Klassenvertreterinnen über die neuesten Projektfortschritte informiert und geschult wurden. So standen unter anderem Themen zum Kompostierprozess und Befüllen eines neuen Komposters, zur Aussaat und Anzucht von Salatsamen, Lauchzwiebeln und Pflanzen sowie Anlegen von Blumentöpfen auf der Tagesordnung. Außerdem durften die Umweltmanagerinnen bei den Umwelttreffen selbst mit anpacken. So wurden gemeinsam Hochbeete auf der Schulterrasse errichtet und mit der „selbst produzierten“ Komposterde, Bienenweide-Saatgut und Setzlingen bepflanzt.

Ergänzend dazu entwickelten die Schülerinnen ein eigenes Müllkonzept, das alle an der Schule dazu animieren soll, genauer den Müll zu trennen und vor allem Plastik im Alltag zu vermeiden. Hierfür drehten die Green Bees ein Video mit Fakten über den Plastikkonsum und dessen Entsorgung. Sie stellten Wachstücher her, die als Alternative für Alufolie oder Plastikverpackungen von Lebensmitteln dienen. Und beim alljährlichen Maria-Ward-Weihnachtsmarkt sowie am Tag der offenen Türe informierten sie ihre Mitschülerinnen, Eltern und Lehrkräfte, wie die Schule sich gegen den hohen Plastikkonsum und für eine bessere Mülltrennung einsetzt und was jeder Einzelne tun kann. Noch dazu war es möglich, am Stand der Green Bees eigenständig Apfelbäume zu säen, um die Biodiversität der Umgebung zu fördern.

Wir gratulieren der Maria-Ward-Schule und den Green Bees für Ihr tolles Engagement und finden: Sie haben die Auszeichnung „Umweltschule für Europa/ internationale Nachhaltigkeitsschule“ mehr als verdient. Es zeigt, dass auch eine kleine Gruppe viel erreichen und Zeichen für die Umwelt setzen kann. Macht weiter so – für Eure und unser aller Umwelt!

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