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(vom 09.09.2020)

Busfahrer in Aschaffenburg werden bereits übertariflich bezahlt

Angesichts des Warnstreiks und der darauf hin erfolgten Meldungen in den Medien könnte der Eindruck entstehen, dass der Ausfall von Buslinien in Aschaffenburg nur darauf zurückzuführen ist weil der überwiegende Teil der Mitarbeiter im LBO (Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V.) und nicht im öffentlichen Tarifvertrag beschäftigt sind, daher sehen wir uns veranlasst folgendes klarzustellen:

- Die Stadtwerke Aschaffenburg Verkehrs GmbH ist Mitglied im Arbeitsgeberverband LBO. Der derzeitige Warnstreik richtet sich gegen diesen Arbeitgeberverband und wird überwiegend in den Städten ausgetragen in denen Busfahrer im Flächentarifvertrag des LBO beschäftigt werden. So auch in Aschaffenburg. Die Beschäftigung in diesem Tarifvertrag erfolgt deswegen, da bei der geltenden Rechtslage ein Verlust der Stadtbuskonzessionen zu befürchten gewesen wäre. Bei der letzten Vergabe der Stadtbuskonzessionen vor ca 1 Jahr hat genau dieser Umstand zur Wiedererteilung der Konzession für weitere zehn Jahre geführt, ein Fortbestand des Verkehrsunternehmens konnte nur so gesichert werden.

– Die LBO beschäftigten Busfahrer der Stadtwerke Aschaffenburg Verkehrs GmbH werden bereits heute deutlich übertariflich bezahlt. Neben einer Arbeitsmarktzulage wurden über ein Prämiensystem weitere relevante Einkommensmöglichkeiten geschaffen. Darüber hinaus werden übertarifliche Zulagen zur privaten Altersvorsorge vom Arbeitgeber geleistet.

– Auch der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst, der so genannte TV-N steht demnächst zur Neuverhandlung an. Auch hier kann es zu Warnstreiks kommen. Die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Arbeitgeberverband, ob öffentlicher Arbeitgeberverband oder privater Arbeitgeberverband, stellt wie bei allen anderen tarifgebundenen Unternehmen keinerlei Schutz vor Warnstreiks in Tarifauseinandersetzungen dar.

Stadtwerke Aschaffenburg Verkehrs GmbH
gez. Dieter Gerlach                   
Geschäftsführer                         

Presse-Kontakt: Tel. (0 60 21) 3 91-3 91 Sekretariat der Geschäftsführung

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