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(vom 06.05.2021)

Ökologische Fernwärme kommt inzwischen aus Biomasse: Kamin des Heizwerks im Stadtteil Leider wird zurückgebaut

Im Stadtteil Leider an der Ecke Kerschensteiner-Straße / Seidelstraße steht ein kleines Heizwerk der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) mit der Aufschrift „Klimaschonende Fernwärme aus Biomasse“. Die Umstellung der Fernwärme auf Biomasse macht es möglich: Der alte Kamin des Heizwerks kann durch einen kleineren aus Stahl ersetzt werden.

Mit dem Bau des Biomasseheizkraftwerks im Leiderer Hafen hat die AVG bereits vor 11 Jahren die entscheidenden Weichen zur Energiewende in Aschaffenburg gestellt. Hier werden Holzhackschnitzel in Strom, Nah-, Fern- und Nutzwärme umgewandelt. Das Biomasseheizkraftwerk bedient heute den Stadtteil Leider, Schulen und Gewerbebetriebe, die Lamprecht- und Wermbachstraße sowie nahezu alle öffentlichen Gebäude in der Aschaffenburger Oberstadt mit regenerativer Heizenergie.

Das Heizwerk im Stadtteil Leider produziert mit dem Gaskessel ebenfalls Wärme. Dies allerdings nur noch zu Spitzenlastzeiten, wenn an kalten Wintertagen die Ökowärme aus dem Biomasseheizkraftwerk nicht ausreicht. Und es steht im Notfall als Wärmeproduzent zur Verfügung. 

Das Heizwerk und die Kaminanlage wurde in den 60er Jahren ursprünglich für den Betrieb mit Heizöl erbaut. In den vergangenen Jahren hatte die AVG bereits den Betrieb auf Erdgas umgestellt und einen Teil der technischen Anlagen erneuert. Nach fast 60 Jahren wird nun die bestehende Kaminanlage zurück gebaut und durch eine zweizügige Stahlkaminanlage ersetzt. Der neue Stahlkamin wird nur noch halb so hoch sein, wie der bisherige.

Die Baumaßnahmen werden Anfang Mai 2021 beginnen und voraussichtlich bis September 2021 abgeschlossen sein.

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