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(vom 28.01.2020)

SV Viktoria nimmt Blockheizkraftwerk im Vereinsheim in Betrieb

Die Vorstände der SV Viktoria 01 e.V. Aschaffenburg, Dragan Kekic und Manfred Fleckenstein sowie Dieter Gerlach, Geschäftsführer der AVG, und AVG-Projektleiter Helmut Rieger, nahmen am Montag, 27.1.2020 das Blockheizkraftwerk im Vereinsheim des Fußballvereins offiziell in Betrieb.

„Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Technologie mit Blockheizkraftwerken (BHKWs) wurde von der AVG in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Fachhandwerk bereits mehr als 100 Mal in den vielfältigsten Objekten im gesamten Rhein-Main Gebiet erfolgreich installiert“, so Dieter Gerlach. Nun hat auch die Viktoria einen „Dachs“ in ihrem Keller. Das Dachs-BHKW der Firma Senertec, mit der die AVG zusammenarbeitet, gilt seit vielen Jahren als höchst erfolgreiches Modell für die nachhaltige dezentrale Energieerzeugung der Zukunft.

Von links nach rechts: Dieter Gerlach (Geschäftsführer AVG), Dragan Kekic und Manfred Fleckenstein (Vorstände SV Viktoria), Helmut Rieger (Projektleiter AVG)

Mit dem Dachs erzeugt die Viktoria direkt am Ort des Verbrauches unkompliziert und umweltfreundlich Wärme und Strom in einem Prozess. Laut Berechnung sollen rund 65.000 kWh Wärme und 25.000 kWh Strom im Jahr erzeugt werden. Gut 40 Prozent des Eigenstromes wird im Vereinsheim in der Kleinen Schönbuschallee verwendet. Geplant ist auch ein Anschluss des Jugendheims, das nur wenige Meter entfernt liegt. Dragan Kekic, im Vorstand des Vereins für Infrastruktur und Immobilien zuständig, freut sich: „Die Warmwasserversorgung des Vereinsheims war vorher sehr schlecht und unregelmäßig. Nun können sich die Spieler immer warm duschen.“

Der überschüssige Eigenstrom wird ins Stromnetz der AVG eingespeist und gemäß Einspeisevergütung für KWK Strom vergütet. „Wir sind sehr zufrieden mit der professionellen Umsetzung des Projekts durch Helmut Rieger (AVG). Durch das eigene Blockheizkraftwerk steht uns unter dem Strich eine spürbare Einsparung der gesamten Energiekosten von rund 30 Prozent ins Haus“, so Viktoria Finanzvorstand Manfred Fleckenstein. Die Einsparung trägt die monatliche Finanzierungsrate über 10 Jahre. Auch ökologisch betrachtet, liegt der vermiedene Ausstoß von Kohlendioxid gegenüber der Stromerzeugung im Großkraftwerk bei beachtlichen 45 Prozent.

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