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(vom 07.06.2019)

Wasserstoff - Aschaffenburger Delegation besucht Energiepark in Mainz

Mitglieder der Energie- und Klimaschutzkommission, Vertreter der Stadt Aschaffenburg, an deren Spitze Bürgermeister Jürgen Herzing, die Geschäftsführung und Mitarbeiter der AVG, der Stadtwerke Aschaffenburg, sowie mehrere Stadträte,  besuchten am Donnerstag, 6.6.2019 den Energiepark in Mainz. Das Hauptaugenmerk der Besucher lag dabei auf Wasserstofferzeugung und Wasserstoffanwendungen.

Die Firma Siemens, die Linde Group, die Hochschule RheinMain und die Mainzer Stadtwerke haben dort seit mehreren Jahren gemeinsam ein umfangreiches Projekt entwickelt. Im „Energiepark Mainz“ wird aus regenerativ erzeugtem Strom aus Windenergie mit Hilfe der Elektrolyse Wasserstoff hergestellt. Wasserstoff lässt sich gut speichern und vielfältig als Energieträger einsetzen, wie etwa als umweltfreundlicher Autokraftstoff mit Brennstoffzellenantrieb auch zur Stromerzeugung in Brennstoffzellen.

Die Stadtwerke Aschaffenburg beschäftigen sich derzeit intensiv mit Lösungsansätzen durch den Einsatz von Wasserstoff in folgenden Bereichen:

  • einer eigenen Produktionsanlage für Wasserstoff im Wasserwerk der AVG, derzeit wird der dort benötigte Wasserstoff in verflüssigter Form per LKW angeliefert,
  • einem Einsatz von mit Brennstoffzellen betriebenen Bussen im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Aschaffenburg. Für den Brennstoffzellenbetrieb wird eine Wasserstofftankstelle benötigt und
  • der Möglichkeit vor Ort erzeugten Wasserstoff in das vorhandene Erdgasnetz einzuspeisen und dann in kleinen Brennstoffzelleneinheiten den Strom dezentral, z.B. im Einfamilienhaus selbst zu verwerten. Dieses Projekt wird im Neubaugebiet Anwandeweg verfolgt.

Als Resümee des Besuches und der anschließenden Diskussion mit den Vertretern im Energiepark Mainz konnte der Geschäftsführer der Stadtwerke Dieter Gerlach feststellen: „Technologisch sind alle geplanten Schritte möglich, nun geht es darum, die Komponenten vor Ort in Aschaffenburg zu verbinden und zu prüfen, ob sich daraus auch wirtschaftliche Lösungen darstellen lassen“. Hierzu ergänzte Bürgermeister Jürgen Herzing: „In jedem Fall könnte die  Wasserstofftechnologie einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende und einer umweltschonenden Mobilität leisten.“

 

Aschaffenburger Delegation besucht Energiepark in Mainz
von links nach rechts: Wolfgang Kuhn (Leiter des Verkehrsbetriebs, Stadtwerke Aschaffenburg), Matthias Weigand (Abteilungsleiter, AVG), Stadtrat Gerald Otter, Stadtrat Bernhard Schmitt, Stadtrat Wolfgang Autz, Prof. Gerhard Meier-Wiechert (TH Aschaffenburg), Matthias Peter (Firma Peter Com-munications), Roland Ebert (Kaufmännischer Leiter, AVG), Stadtrat Josef Taudte, Stadträtin Brigitte Gans, Stadtrat Rainer Kunkel, Tibor Reidl (Klimaschutzmanager der Stadt Aschaffenburg), Marc Gasper (Energieagentur Bayerischer Untermain), Bürgermeister Jürgen Herzing, Dieter Gerlach (Geschäftsführer AVG)
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