Bild

Alles aus einer Hand.
Immer vor Ort. Ihre Stadtwerke. 

Digitales Gründerzentrum

Starthilfe für kreative Köpfe

„Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien“, sagte 1904 der Schriftsteller Oscar Wilde. Er hatte Recht. Aus vielen Utopien und Fantasien, einst verrückten Ideen und Unvorstellbarem sind heute Fortschritt und selbstverständliche Realität geworden. Und das soll auch in Zukunft so sein: Um innovativen Neugründungen im Bereich der Digitalisierung ein ideales Umfeld zu bieten, hat Anfang 2016 das Bayerische Wirtschaftsministerium ein Förderprogramm für digitale Gründerzentren und Netzwerkaktivitäten beschlossen. Eines der Gründerzentren entsteht aktuell mit zwei Standorten: Aschaffenburg und Lohr. Der Förderbescheid des Freistaat Bayerns wurde im Januar übergeben, die Vorbereitungen laufen. Offizieller Start soll Mitte des Jahres sein.

Digitales Gründerzentrum
 
Biotop für digitale Ideen

Die Gründerschmiede für innovative Zukunftsunternehmen soll wie ein Biotop digitale Geschäftsideen an den bayerischen Untermain holen und junge Talente in der Region halten. Ein wesentliches Anliegen ist es, klugen Köpfen Starthilfe zu geben, sie zu Unternehmern zu machen und gute Ideen digital zu verwirklichen.

Besonders die Vernetzung von jungen, hoch innovativen Existenzgründern mit alteingesessenen Unternehmen verspricht deutliche Impulse für die Region. So ist die treibende Kraft nicht allein die Politik, sondern auch und gerade die Wirtschaft, die mit ihrem Engagement und ihrer finanziellen Beteiligung ein starkes Zeichen für die Region setzt.

Viele für ein gemeinsames Ziel

Gefördert vom Freistaat Bayern, getragen durch die Städte Aschaffenburg und Lohr sowie die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg,  unterstützt von namhaften Partnern aus der regionalen Wirtschaft und begleitet von IHK, Handwerkskammer, Hochschule und Zentec steht das Gründerzentrum auf einer breiten und sicheren Basis. Konzept und strategische Ausrichtung werden von einem fünfköpfigen Kernteam entwickelt, an dessen Spitze Gerhard Rienecker (Pass Consulting, Aschaffenburg) steht.

Die inhaltliche Leitung des Zentrums wird ein Innovationmanager übernehmen.  Der Innovationsmanager akquiriert und begleitet die Start-ups und Gründer, er trägt dazu bei, dass sie mit ihren digitalen Geschäftsideen erfolgreich in die Zukunft gehen. Er coacht die Gründer, zeigt ihnen, wie sie sich finanzielle Mittel und juristischen Rat besorgen können, schafft Zugang zu den Angeboten des Wirtschaftsministeriums und knüpft Kontakte zur regionalen Wirtschaft.

Modernes mit Tradition verbinden

In Aschaffenburg wird das Gründerzentrum ab Jahresmitte in der alten Schlosserei auf dem Gelände der Stadtwerke, Werkstr.2,  seinen Sitz haben. Alte Tradition geht hier in digitale, innovative Moderne über. Träger ist hier die Stadt Aschaffenburg, die administrativen Aufgaben und die Begleitung erledigen die Stadtwerke unter Führung von Geschäftsführer Dieter Gerlach.

Jetzt gilt es nur noch Interesse für das Gründerzentrum zu wecken, kreative Köpfe, Tüftler und Nerds zu gewinnen, die mit ihren digitalen Ideen aus Utopien Fortschritt werden lassen. Dies soll nicht zuletzt auf digitalen Foren und Kreativ-Sessions, aber auch durch Vortragsreihen und Workshops geschehen.

Folgende Unternehmen aus der Region unterstützen das Digitale Gründerzentrum – Alte Schlosserei finanziell und durch unternehmerische Begleitung in einem Netzwerk:

3e Solutions GmbH, APE Engineering GmbH, Applied Security GmbH, Aschaffenburger Versorgungs-GmbH, Autohaus Grampp GmbH, Bosch-Rexroth AG, Elektro Braun GmbH, Energieversorgung Lohr-Karlstadt und Umgebung GmbH,  Gleich GmbH, Juwelier Vogl GmbH,  Karl Georg Schobert Präzisions-Messzeug GmbH,  Lifestyle Webconsulting GmbH,  Medienhaus Main-Echo, Mösslein GmbH, Nikolaus Sorg GmbH,  Pass IT Consulting, Peter Communication Systems GmbH, PSI Software AG, Raiffeisenbank Aschaffenburg, Raiffeisenbank Main-Spessart, Robert Kunzmann GmbH, Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, Sparkasse Mainfranken,  Vtours, WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG.

Ansprechpartner für Fragen zum Gründerzentrum ist Marianne Hock, marianne.hock@dgz-ab.de, Telefon (06021) 391 377.